12 Musikgesellschaften und über 500 Musikerinnen und Musiker versammelten sich zum Musiktag des Amtsverbands Seftigen. Ein rundum gelungenes Wochenende, wie OK-Präsident Ueli Augstburger erzählt.

Besser hätte das Wetter kaum sein können: Insgesamt 12 Musikgesellschaften aus dem ehemaligen Amtsverband Seftigen kamen auf dem Schulhausplatz in Gerzensee zusammen, um der Musik und Gesellschaft zu frönen. Bereits das Trommelfestival am Freitag war gut besucht, freut sich Ueli Augstburger, Präsident des Organisationskomitees: «Dies gab uns etwas finanzielle Sicherheit.» Denn: Als Musikgesellschaft reisse man sich nicht gerade darum, den Musiktag veranstalten zu dürfen. Ein solcher Anlass belastet oft die Vereinskasse. «Umso erfreulicher war es für uns, dass wir uns mit dem FC Gerzensee bezüglich der Festhütte zusammentun konnten.»
So konnte, neben der Festwirtschaft, eine ganze Auswahl an Bar- und Verpflegungsständen angeboten werden. Der Schulhausplatz verwandelte sich rasch in ein Eventareal, die Besucherinnen und Besucher liessen sich bevorzugt unter den Bäumen nieder und feierten hier an beiden Tagen bis spät in die Nacht.
Highlights für Klein und Gross
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Musik. «Die Vorstellungen im Saal, zwischen 10 und 15 Uhr, waren stets gut besucht», erzählt Ueli Augstburger. Hier konnten sich die Musikgesellschaften von zwei Experten bewerten lassen, ebenso wie bei der Parade am Nachmittag. Bewertet wurde etwa die Qualität der Musik, die Präzision des Marsches, die Ausrichtung oder die Synchronität. Eine Rangliste gibt es im Anschluss aber nicht: Obschon die Bewertungen einen wichtigen Teil der Amtsmusiktage ausmachen, steht doch klar das Beisammensein im Fokus. Entsprechendes Highlight war für Ueli Augstburger dann auch das Gesamtchorspiel zum Abschluss des Festes: 500 Musikerinnen und Musiker kamen auf dem Fussballplatz zusammen, um gemeinsam zu spielen.
Ein weiteres Highlight fand im Lokal der Musikgesellschaft statt: Hier konnten die kleinen Festbesucherinnen und -besucher die unterschiedlichsten Instrumente in die Hand nehmen und ausprobieren. Dieser Punkt sei ihnen besonders wichtig gewesen, meint Augstburger zum Schluss: «Wir wollten nicht nur für die Musikerinnen und Musiker ein Fest veranstalten, sondern für die ganze Region!»







